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PORTUGAL

das kleine Weinwunderland…

 

Die iberische Halbinsel war immer isoliert und kaum beeinflusst von den klimatischen Veränderungen des Mittelmeerraumes und Zentraleuropas.

Aus diesem Grund verfügt die Halbinsel auch heute noch über eine besondere eigenständige, spannende Vielfalt an autochthonen Reben.

Schon früh hatte Portugal deswegen eine einmalige Qualitätsposition im internationalen Weinmarkt inne. Leider wurde dies aber durch die amerikanische Reblausplage und viele, oft schwere politische Fehler schnell wieder ad absurdum geführt.

 

Erst durch den EG Beitritt 1986 wurde man wieder auf die fantastische Vielfalt der Rebsorten aufmerksam und seit 15 Jahren hat die Rebselektion wieder eine anerkannte Stellung inne, was sich in der Top-Qualität und wichtigen internationalen Prämierungen widerspiegelt.

 

Dazu kommt, dass Portugal in der Weinbereitung zweierlei vereint: Einerseits das handwerkliche know-how, das an die Ursprünge des Weinbaues

anknüpft und zum Anderen der konsequente Einsatz von Spitzentechnologie. Erst dort wo optimale Bedingungen für den Rebbau gegeben sind, wo Tradition, Erfahrung und Moderne zusammentreffen, entsteht außergewöhnliche Qualität.

 

Das Wichtigste für den unvergleichlichen Genuß der lusitanischen Gewächse jedoch ist:

 

Die ungeheure Leidenschaft, mit der die Winzer seit jeher ihre Weine erzeugen.

 

Portugal ist mit einer Fläche von rund 92.000 Quadratkilometern nur wenig grösser als Österreich und obwohl Portugal ein kleines Land ist, haben seine Weine sehr unterschiedlichen Geschmacksstilistiken. Es verfügt über 40 definierte Qualitätsweinregionen, davon gehören 15 zu den DOC Anbaugebieten.  Die wichtigsten Regionen heute sind der Minho, Douro, Bairrada, Dao, Setubal, Madeira und die neue Trendregion das Alentejo.

 

Das Wein-Paradies Portugal hat mit seinen 240.000 Hektar Rebfläche rund 4% dem Weinbau gewidmet, ein höherer Anteil als in jedem anderen Land der Erde.

 

Der Weinbau hat hier aber eine über zweitausendjährige Geschichte und nur wenige wissen, dass in Portugal 1756 die erste definierte Anbauregion der Welt entstanden ist.

Das Land erstreckt sich in nordsüdliche Richtung, bei einer durchschnittlichen

Breite von ungefähr 150 km. Die Grenzen Portugals zu Spanien werden durch Gebirge und Flüsse festgelegt und im Westen und Süden fallen die Berge zu einer großen, intensiv bewirtschafteten Küstenebene ab.

 

Das Klima ist weitgehend abhängig von der Höhe der jeweiligen Region. Hohe Temperaturen herrschen vor allem im mediterran geprägten Süden vor.

 

 

Neben seiner Weinkultur verfügt das Land über wundervolle Küstenstreifen, die langen Sandstrände der Westküste, bis hin zu den bizarren Felsformationen der Algarve.

Die Menschen sind liebenswert und doch zurückhaltend.

Dem ganzem Land haftet etwas Melancholisches an, unterstützt durch die eigene Musik, dem Fado.

Dort verarbeitet das alte Seefahrervolk seine Vergangenheit mit der Zukunft. Saudade – Fernweh, Heimweh, Sehnsucht – bitter und süss zugleich.

Neben dem Fado sollten auch noch die wunderschönen portugiesischen Mosaike, die Azuleijos erwähnt werden. Das sind jene aus meist blauen Kacheln zusammengesetzte Monumentalgemälde oder Ornamente, die viele Gebäudefassaden und Innenräume in Portugal erzählerich zieren. Es sind ästhetische Räume einer von vielen Stilepochen inspirierten Welt.

Wie es der portugiesischen Mentalität entspricht, ist auch die Küche des Landes von unaufdringlicher, fast zurückhaltender Art. Sie betont das Wesentliche und Authentische und ist von natürlicher Vielfalt und

hervorragender Qualität.

Genauso wie die Weine Portugals sich darstellen.